Panasonic Lumix DMC-FZ150 Test

Megapixel: 12,1 • Optischer Zoom: 24 fach • Optischer Bildstabilisator: ja • Videoaufnahme: Full-HD-Video • Integriertes GPS: nein • Gewicht: 528 Gr. • 3D-Modus: ja
Die Panasonic Lumix DMC-FZ150 ist eine hochwertige Bridgekamera mit einem sehr großen Zoombereich und einer umfangreichen Ausstattung. Sie bietet einen 24fachen optischen Zoom mit einem Anfangsweitwinkel von 24mm, gerechnet auf das Kleinbildformat. Dank eines neuen Sensors erreicht die Kamera eine Serienbildgeschwindigkeit von 12 Bildern pro Sekunde. Zudem kommt die Kamera mit ungünstigen Lichtverhältnissen sehr gut zurecht. Ein überzeugender Videomodus ist mit an Bord, er nimmt Filme im Full-HD Modus auf. Der optische Bildstabilisator ist auch im Videomodus verfügbar. Alle Fotos und Filme können auf einem frei schwenkbaren Display mit einer Auflösung von 460.000 Bildpunkten beurteilt werden.
Bildqualität
Eine neuer, eigens von Panasonic entwickelter BSI MOS-Bildsensor bietet bei der Panasonic Lumix DMC-FZ150 nicht nur eine rasante Geschwindigkeit bei Reihenaufnahmen, sondern auch eine hohe Lichtausbeute. Dem Bildrauschen soll so auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen sehr wirksam vorgebeugt werden. Der Bildsensor hat die bei Bridgekameras übliche Größe von ½,33 Zoll und eine Auflösung von 12,3 Megapixeln. Der Bildsensor spielt seine Stärke vor allem bei niedrigen ISO-Werten voll aus und die Bilder sind rauscharm, scharf und überzeugen mit klaren und lebendigen Farben. Die Kamera bietet ISO-Werte bis 6.400, im High-ISO Bereich sollte man jedoch nur fotografieren, wenn man die Bilder nicht großformatig ausdrucken oder Ausschnittsvergrößerungen vornehmen möchte.
Pro: Sehr guter Bildsensor für rauscharme Bilder auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Contra: Im High-ISO Bereich ist das Bildrauschen deutlich zu sehen.
Ausstattung
Die Panasonic Lumix DMC-FZ150 bietet eine sehr überzeugende Ausstattung, welche an die einer Spiegelreflexkamera angelehnt ist. Sie hat jedoch ein sehr viel kompakteres Format. Das 24fache optische Zoomobjektiv deckt, bezogen auf das Kleinbildformat, einen Brennweitenbereich von 25 bis 600mm, gerechnet auf das Kleinbildformat, ab. Dies ist für die meisten Aufnahmesituationen völlig ausreichend. Der Autofokus arbeitet sehr präzise mit Gesichts- und Lächelerkennung sowie Blinzelwarnung. So gelingen überzeugende Portraits auch für den Anfänger perfekt. Der Power-OIS Bildstabilisator arbeitet nicht nur im Fotomodus überzeugend, sondern steht auch im Videomodus zur Verfügung. Videos speichert die Panasonic Lumix DMC-FZ150 im platzsparenden, aber hoch aufgelösten AVCHD-Format, auf Wunsch auch mit 50 Bildern pro Sekunde. So gelingen überzeugend scharfe Aufnahmen. Der Anfänger findet den von Panasonic auch in anderen Kameras integrierten iA-Modus. Dieser erkennt das Motiv selbstständig und stimmt alle Parameter darauf ab. Fortgeschrittene Fotografen können wichtige Einstellungen auch manuell vornehmen.
Pro: Sehr umfangreiche Ausstattung sowohl für Fotos als auch für Videos für Einsteiger und professionelle Fotografen.
Contra: —
Bedienung
Die Bedienung der Panasonic Lumix DMC-FZ150 ist einfach und selbsterklärend. Der Anfänger kann sich auf den iA-Modus sehr gut verlassen, mit fortgeschrittenen Kenntnissen können wichtige Parameter über das Menu manuell definiert werden. Das dreh- und schwenkbare Display erleichtert die Auswahl des Motivs auch bei ungünstiger Haltung über Kopf oder bei bodennahen Motiven. Die Auflösung liegt mit 460.000 Pixeln im mittleren Bereich. Auf Wunsch kann auch der eingebaute elektronische Sucher verwendet werden.
Auf der Rückseite der Panasonic Lumix DMC-FZ150 befindet sich ein Steuerkreuz, mit dem durch das Menü navigiert werden kann. Das Menü ist sehr übersichtlich gestaltet, für die direkte Anwahl wichtiger Funktionen gibt es praktische Direktwahltasten, so beispielsweise für den Start des Filmmodus.
Pro: Sehr einfache und intuitive Bedienung, mit der auch der Anfänger recht gut zurechtkommt.
Contra: —
Geschwindigkeit
Dank des neuen, von Panasonic entwickelten Bildsensors konnte nicht nur die Reaktionszeit des Autofokus, sondern auch die Serienbildgeschwindigkeit sehr deutlich verbessert werden. Der Autofokus reagiert bereits nach 0,1 Sekunde, im Serienbildmodus schafft die Kamera unglaubliche 12 Bilder pro Sekunde und liegt damit im Vergleich mit anderen Kameras sehr weit vorn.
Gehäuse
Die Kamera ist in schwarzer Farbe erhältlich und das Gehäuse ist für eine Bridgekamera recht groß. Dafür verfügt es jedoch über eine praktische Griffmulde, mit der sich die Kamera auch sehr gut in nur einer Hand halten lässt. Das Gehäuse ist aus Kunststoff, eine griffige Gummierung ist am Haltegriff angebracht. Insgesamt lässt sich die Kamera gut halten, und im Vergleich zu einer digitalen Spiegelreflexkamera ist das Gehäuse angenehm kompakt.
Pro: Gut geformtes Gehäuse mit einer griffigen Gummierung.
Contra: Leider wurde als Material Kunststoff gewählt.
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| Zur Zeit konnten leider keine weiteren Testberichte gefunden werden. |
Autor: Gabi am Sonntag, den 18. Dezember 2011





