Nikon Coolpix S6150 Test

Megapixel: 16 • Optischer Zoom: 7 fach • Optischer Bildstabilisator: ja • Videoaufnahme: HD-Video • Integriertes GPS: nein • Gewicht: 172 Gr. • 3D-Modus: nein
Die Coolpix S6150 von Nikon ist eine kleine und schlanke digitale Kompaktkamera für den Amateurfotografen, der sich nicht grundlegend in die Fotografie einarbeiten und ohne viel Aufwand schöne Fotos mit der richtigen Belichtung und leuchtenden Farben aufnehmen möchten. Die Kamera sieht sehr stylisch aus und punktet mit einer innovativen Bedienung per Touchscreen. Über den 3 Zoll großen Monitor können alle Menüfunktionen mit den Fingern gesteuert werden. Darüber hinaus verfügt das Modell über einen 7fachen Zoom, der vom Weitwinkel- bis zum Telebereich eine vielfältige Motivpalette abdeckt. Die Möglichkeit, hochauflösende Filme in 720p aufzunehmen, rundet die umfangreiche Ausstattung der kleinen Kamera ab.
Bildqualität
In der Coolpix S6150 ist ein CCD-Bildsensor im Format ½,3 verbaut. Dieser hat eine effektive Auflösung von 16 Megapixeln. Die Fotos werden mit vielen Details ausgenommen, die durch Ausschnittsvergrößerungen in den Mittelpunkt des Fotos gerückt werden können. Dies funktioniert jedoch nur, wenn das Bild bei sehr guten Lichtverhältnissen aufgenommen wurde. Müssen höhere ISO-Werte und damit eine größere Lichtempfindlichkeit des Sensors eingestellt werden, steigt das Bildrauschen in der Kamera merklich an. Diesem Phänomen, welches auf den kleinen Sensor in Verbindung mit einer sehr hohen Auflösung zurückzuführen ist, kann auch durch eine intelligente Software nicht entgegengewirkt werden. Zudem verzichtet Nikon bei diesem Modell auf den rückwärtig belichteten Sensor, der die Lichtempfindlichkeit der einzelnen Pixel deutlich steigert und in anderen Modellen dieser Preis- und Leistungsklasse zum Einsatz kommt. Eine sehr gute Bildqualität ist demnach nur bei günstigen Lichtverhältnissen erreichbar, auf geringe ISO-Werte sollte während der Aufnahme geachtet werden. Die 4fache optische Bildstabilisierung basiert auf beweglich gelagerten Linsen und unterstützt das Fotografieren ohne Stativ auch bei ungünstigem Licht.
Pro: Die hohe Auflösung erlaubt Ausschnittsvergrößerungen und die Anzeige vieler Details des Motivs
Contra: Zu hohe Auflösung bei zu kleinem Sensor, auf eine rückwärtige Belichtung wurde verzichtet
Ausstattung
Die Ausstattung der Kamera wird von intelligenten Automatiken bestimmt. Es gibt 19 Motivprogramme, die von der Nikon Coolpix S6150 selbstständig erkannt werden. Zu diesem Zweck analysiert die Kamera den anvisierten Bildausschnitt und stimmt alle wichtigen Parameter darauf ab. Der Fotograf kann auch ein Motivprogramm aus dem Menü wählen.
Das optische Zoomobjektiv deckt, bezogen auf das Kleinbildformat, einen Brennweitenbereich von 28 bis 196mm ab. Dies ist im Weitwinkelbereich nicht sehr viel, das Telezoom ist hingegen ausreichend dimensioniert.
Die Kamera ist mit einem Tracking-Autofokus ausgestattet, das Motiv lässt sich kontinuierlich verfolgen. Der Fotograf kann diesen Modus per Fingertipp auf den Touchscreen aktivieren.
Nach der Aufnahme können die Bilder mit Filtern versehen werden. Es stehen sehr kreative Gestaltungsmöglichkeiten zur Auswahl. Dies ist jedoch alles, was dem kreativen Fotografen an Ausstattung geboten wird. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten der wichtigsten Parameter gibt es leider nicht.
Pro: Sehr präzise arbeitende Automatiken sorgen für scharfe und natürliche Bilder. Ein großer Zoombereich deckt viele Aufnahmesituationen ab.
Contra: Es fehlen manuelle Einstellungsmöglichkeiten für wichtige fotografische Parameter.
Bedienung
Die Bedienung erfolgt fast ausschließlich über den berührungsempfindlichen Touchscreen, der fast die ganze Rückseite der Kamera einnimmt. Rechts daneben gibt es nur drei Tasten zur direkten Auswahl des Szenemodus, mit dem ein Motivprogramm direkt angewählt werden kann, zum Umschalten des Monitors in den Betrachtungsmodus und zum Aktivieren der Filmaufnahme. Somit die Bedienung selbsterklärend und muss nicht erst langwierig erlernt werden.
Pro: Die Kamera kann ohne lange Einarbeitungszeit leicht bedient werden.
Contra: Große Hände werden mit den kleinen Icons des Menüs Probleme haben.
Geschwindigkeit
Nach dem Einschalten ist die Kamera schnell aufnahmebereit. Leider fehlt dem Modell ein schneller Modus zur Aufnahme von Serienbildern.
Gehäuse
Das kleine Gehäuse ist sehr flach und ist in zwei klassischen sowie drei modernen Farben erhältlich. Der Body besteht aus sehr leichtem Aluminium, durch das geringe Gewicht kann die Kamera überall hin mitgenommen werden. Das Gehäuse ist nicht gummiert und auch nicht vor Stößen oder Kratzern geschützt.
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| Zur Zeit konnten leider keine weiteren Testberichte gefunden werden. |
Autor: Gabi am Donnerstag, den 20. Oktober 2011



